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Alles auf dem Schirm…

Ja, was man derzeit alles auf dem Schirm haben muss und soll, ist schon ein Wahnsinn. Immer schön fokussiert bleiben heißt es da, natürlich nebenbei aber out of the box denken, über den Tellerrand schauen, flexibel im Denken. Denken ist ein gutes Stichwort. Habe ich an alles gedacht, Sie haben hoffentlich nicht vergessen, haben Sie die neue Verordnung gesehen. Habe ich natürlich auf dem Schirm!!! Achso, natürlich auch 24/7!!! Ich schrei bald, wenn das so weiter geht. Nein, ich will nicht an alles Denken, ich will nicht für allen Scheiss die Verantwortung tragen, nein, ich will nicht an allem Schuld sein und nein, ich kann und will auch nicht alles auf dem Schirm haben und schon gar nicht, wenn es allen anderen scheinbar am Arsch vorbei zu gehen scheint. Geht es denen schlechter???

mfg Euer Lars

Flugfähig aber am Boden

So fühle ich mich heute auch. Wie die Pollen des Löwenzahns auf dem Bild.

Eigentlich ein einigermaßen normaler Tag mit Telefonieren und Schreibtisch abarbeiteten, aber irgendwie total kaputt. Irgendwie bin ich langsam für die 3 Tage Woche. Könnte 4 Tage zur Erholung gebrauchen. Würde dann auch vielleicht mal wieder Zeit für Hobbys und Aufgaben zu Hause haben. Oder mich mal wieder mit innovativen Themen befassen können. Wäre dann wohl auch wieder (geistig) voll flugfähig. Liebe Grüße Euer Lars

Monday on my Mind

oder Abends wird der Faule fleißig? Die ganze Familie sitzt derzeit in der Wohnung verteilt am Homeoffice. Von Mails lesen, Videokonferenzen, Online-Schooling, Briefe eintüten, Einladungen zu Videokonferenzen erstellen bis zu sonstwas ist alles dabei. Ist ja schön, wenn alle zu Hause arbeiten können, aber es ist mittlerweile 19:30 Uhr und vier Menschen sitzen in einer Wohnung und arbeiten?! Crazy-Corona macht es möglich.

Warum „Abends wird der Faule fleißig?“, weil alle meinen einen zum Feierabend mit Infos zuballen zu müssen. Ansonsten verlief der Montag eigentlich ungewöhnlich ruhig, mit vielen angenehmen Telefonaten (lange nicht gehörte, oder liebe Menschen). Egal, dann arbeiten wir eben Abends.

Warum „Monday on my Mind“ – weil mir einfach das Lied von Abwärts in den Kopf kam. Ist zwar schon lange her, aber passte irgendwie zur Stimmung.

Ansonsten bin ich wieder im Sog der Zeit

und Termine häufen sich zusehends. Alle fahren wieder hoch und erwachen aus ihrer Corona-Starre! Ich habe den Eindruck viele denken, es geht einfach wieder so weiter wie vor Corona. Ich glaube es wird sich vieles ändern bzw. ändern müssen. Ob es Themen wie Digitalisierung, Entschleunigung, Sinn in der Arbeit, Gemeinwohl-Ökonomie, Re-Nationalisierung von Warenströmen (es gibt kein Gegenteil von Globalisierung), Sustainable Development Goals sind, es wird sich etliches verändern (müssen!!!). Schaut mal auf die Megatrend-Map – da geht noch was!

Also in diesem Sinne, kehre ich mal zurück an meine Home-Work (nein nicht Hausarbeit, oder Hausaufgaben, sondern die Arbeit im Homeoffice). See you soon und macht langsam!!! Euer Lars

Wohin führt der Weg…

nach der Telco, kurz die Tabletts für die Videokonferenz gecheckt, 3 Handys eingerichtet für WhatsApp-Telefonie, ne Doodle Abfrage erstellt und so weiter und so weiter. Gleichzeitig werden die Kinder Online „beschult“ und den Gottesdienst von Sonntag schaue ich mir heute bei YouTube an. Vieles davon ist gut gedacht, manches sogar gut gemacht, aber wenn man sich mit der Thematik schon lange befasst, fragt man sich doch schon manchmal, warum ging es nicht schon früher und wie sollen es die Köpfe, die es bis dato für Teufelszeug hielten, heute Treiber einer solchen Entwicklung werden?

Ich persönlich habe vieles davon schon seit Jahren befürwortet und für manches schon lange gekämpft. Ich halte viele dieser Formen, wie E-Learning, Video-Chats usw. für überaus sinnvoll, aber ich bezweifle, dass wir das was wir in Jahren ohne Druck nicht vernünftig auf die Reihe bekommen haben, nun aus der Hüfte heraus gut aufstellen. Man sieht es deutlich bei den Schulen. Wenn auch immer wieder tolle engagierte Lehrer mit super Tools im Fernsehen auftreten, erlebe ich in meiner Realität stümperhaften Schrott.

Egal, ich bleibe gespannt, wie viel davon noch nach Corona bestand in unserer Arbeitswelt haben wird. Die erste Müdigkeit nehme ich bei einigen wahr. Hört man doch häufiger schon „Auf ein Webinar, habe ich keine Lust mehr!“, werden Video-Konferenzen eingestellt, weil man auf das falsche, unsichere Tool gesetzt hat und keine Zeit und/oder Lust hat nach weiteren zu suchen. Mal sehen wohin der Weg geht?

Liebe Grüße Euer Lars