kein Lüftchen wehte, die Hitze war unerträglich und selbst mein Internet ging schon am Morgen in die Knie.
Also musste das gute Buch und der Garten herhalten. SCHATTENPLÄTZE waren gefragt. Und möglichstwenig tun. Das habe ich ganz gut hinbekommen. Und die Ersatzteile für das Netzwerksogar auch noch bestellt.Morgen soll es da sein, so dass ich hoffe am Wochenendesteht das Netz wieder!!!
Die Hitze ist glaube ich auch der zweiteTodesstoß für die Städte nach Corona. Ich war erschrocken wie leer die Innenstadt heute war, als ich heuteNachmittagnoch mal kurz hinfuhr. Es ist fast wie in einerGeisterstadt und das in der Ferienzeit. Das kann nicht lange gut gehen!!! Rettet die Innenstädte – geht einfach hin kauft dort, esst dort, trinkt dort!!! Regional handeln, global denken!!!
für den Garten und für mich. Bei dauerhaftenTemperaturen über 30 Gradmusste mal eine kurze Hose und ein paar leichtere Schuhe her. Als morgendlicher Kurzausflug nach Stade.
Danach in derMittagshitze einen Garten-Pavillonaufgebaut. Und für einen „frischensommerlichenLook“ gesorgt.
Noch ein kurzerAusflug nach Buxtehude (Mineralwasser musste her und einen Kaffee gab es auchnoch). Und im Anschluss den Gartensprengen und bei einemabendlichen Kaffee genießen.
Urlaub im eigenenGartensollte es werden und einigeProjekteangegangenwerden. Nun spielt mal wieder das Wettereinen Streich.Hatten wir schon mal verregneteProjekte oder auch Schnee und Eis bei der Gartenarbeit, ist es jetzt die Hitzedie uns lähmt.
35 Grad machten dengestrigenTag zum Ruhetag.Hängematten raus! Kaffee, kalte Getränke, Obst, genug zu Lesen und die Gartendusche aktivieren.
Ganz wenig bewegen und erst am Abendaktivwerden. Nur sehr weniggeschafft.
Aber nach dem Sonnenunterganggemütlich mit der Familie am Feuergesessen. Bis spät in die Nacht. Mit leckeren Getränken und am StockgegrilltenMarshmallow.
Mal sehen ob heute etwas geht. Bis jetzt noch Lesen und Kaffeetrinken.
Nach den letztenWochen, die in den letzten 3 Tagen gipfelten, war ich wirklich so urlaubsreif, wie noch nie. Der Frühjahrsurlaub war auf Grund von Coronaausgefallen. So ist es nun mein ersterUrlaub seit AnfangOktober. Und die Corona-Zeiten warenextremst fordernd. Daher nun 10 Tage frei!!
Wir ziehen uns zurück und versuchen abzuschalten. Auch wennmanüberall hört, die Leutehätten sich Auslandsreisenverdient, nach den Entbehrungen. Man, mal ein Jahr zu Hausebleiben, ist das zu vielverlangt. Alle klagen über die Unvernunft der Reisenden, nehmen aber für sich selbst dieses Recht in Anspruch.SIE sind ja vernünftig und haben weder auf dem Flug, der Fahrt oder während ihres 4-wöchentlichenAufenthalts irgendwelcheKontakte.Schwachsinn.Einfachmal nicht wegfahren!!!!
Unsere Urlaubsziele, wo wir immer Abgeschiedenheitgenossen haben, sind dieses Jahr von Touristenüberlaufen und ich hoffe sie finden nicht zu viel Gefallendaran, sondern bevölkern nächstes Jahr wieder ihre Clubs, Bettenburg, In-Regionen, so dasswirdortwieder in Ruhe hin können. Dieses Jahr ist Ruhe (die wiralle bitter nötig haben nur im Garten zu finden). Also ich verabschiedemichfür heute aus meinemländlichenIdyll!!! Euer Lars
frage ich mich immer häufiger. Gerade sind wir eigentlich noch in einer Krise, aber irgendwie scheint das keiner mehr sehen zu wollen. Hauptsache Fußball läuft wieder in der Glotze! Schon wird wieder über Urlaub philosophiert! Warum müsst Ihr alle Eurem Leben entfliehen. Hauptsache weg! Das denk ich auch manchmal, aber nicht auf den Ort, sondern auf die Situation bezogen. Wenn ich wieder irgendwelche Bekloppten sehe, die Krisen nutzen um Menschen zu fangen für ihre gestrigen Ideen. Allen geht es ja soooo schlecht mit Kurzarbeitergeld und der Belastung, da frag´ich mich wovon wollt Ihr Urlaub machen. Wenn dann wieder irgendwo Leute stranden, wird sich schon gekümmert, wie sie zurückkommen. Italien und Spanien stehen hoch im Kurs lese ich in den News. Toll wenn die Leichenhallen noch leer geräumt werden bis zu Eurem Urlaub kann ja alles wieder so weiter gehen wie immer und Ihr mit Eurem Geld den dicken Maxen machen (für zwei Wochen!). Dann habt Ihr Land und Leute kennen gelernt und wisst nicht mal, dass der „nette Kellner“ vielleicht gerade seine halbe Familie beerdigen musste. Dass ihm das freundlich Lächeln, was er aufgesetzt hat, so unsagbar schwer fällt.
Irgendwie kommt mir dieser Tage immer wieder ein Thomas D. Titel in den Kopf: „Lektionen in Demut“ !!! Ich weiß gar nicht warum, oder doch…