Nach einem ländlichgeprägtenSonntag mit Einkauf beim Bauern ( ja so etwas geht auf dem Dorf), Kürbis essen und Kaffee im Garten, habe ich noch einen kleinen Foto-Spaziergang gemacht.
Morgens ging es wie gesagt zum Hofladen, Kürbissekaufen. Bei herrlichem Sonnenschein war allein dies schonwunderschön. Zum Mittagessen dann das erste Mal Spaghetti–Kürbis!!! Nicht das letzteMal, war echt lecker. Das herbstliche Sonnenwetter hielt und bei 15 Grad im November mussten wir einfach noch im GartenKaffeetrinken.
Dann wollte ich noch mal Fotografierengehen und zog los ( kurz vor Sonnenuntergang), fand auch gleich ein paar herbstlich–ländlicheMotive.
Aber wie es so auf einen Dorf ist, nach ein paarMetern traf ich auch gleich auf meinen ersten Klön-Partner.
So kam ich zwar nicht ganz so viel zum Bildermachen, aber ich bin mal wieder auf demneuestenStand.
Und ein paarFotos sind mehr als ich sonstso in den letztenWochengemacht habe.
Nachdem ich es tatsächlichgeschafft habe, mir ein paar Tage Urlaub zu nehmen, habe ich heutewirklich den ersten Tag freigemacht. Das heißt ich hing nur 3 bis 4 Stunden am Rechner und Handy und tat etwas für die Arbeit. Da kann man wohl von Halbtagsurlaub sprechen!!!
Ich habe es trotzdemgenossen. Rasen gemäht und nur der Mäher, tausende Kraniche über mir und ich.DörflichesIdyll und den Kopfwenigstens halb frei.
Gartenarbeit, in der herbstlichenFrische einen Kaffee und ne Zigarette – einfachherrlich. Am Nachmittag dann alle zusammen (die Tochter büffelt die Feriendurch für das Vorabi, meine Fraumusste den Urlaub ganz streichen, der Sohn hat tatsächlich frei) noch einengemeinsamenSpaziergang durchs Dorf und einmalrichtigdurchfrieren lassen!!! Herbststürme!
Also Malssehen ob ich morgen die Arbeit noch ein bisschen mehrreduzierenkann?! Vielleicht wird ja noch ein Dreiviertelurlauber aus mir.
Schon komisch auch heute war ich mal wieder in einem Ort, der mir eine längere Zeit als Heimat diente. Wenn man das so zusammenzähltschonirgendwiekomisch. Gibt es das Wort Heimaten eigentlich. Ich jedenfallshatteschoneinige.
Heutejedenfallswaren wir in Harburg, wo ich so knapp 6 Jahre meines Lebens wohnte und 12 Jahre arbeitete. Bei einemKaffee an einer belebtenKreuzung, konnte man deutlichwahrnehmen, dass Harburg ein echter Schmelztiegel der Kulturen ist. Was allein an diesen hundertMeternStraße an verschiedenenLäden und MenschenunterschiedlichsterHerkunftanzutreffen ist. Schon irgendwie wie ein kleiner Urlaub.
Gleichzeitigmuss ich auchsagen, dass ich mir kaumnochvorstellenkann, immer eine solche Action um mich zu haben, wenn ich mal einenKaffeetrinkenmöchte. Da ist mir dann die Kleinstadtoder sogar die dörflicheRuhe im Garten mittlerweile liebgewordene Gewohnheit.
Wir waren aber nicht nur zum Kaffeetrinkendort, nein, der zweite Konfirmationsanzug musstegefundenwerden. Denn dank Corona ist leider noch keineKonfirmationgelaufen und der erste Anzug schon zu klein.
Bei einemSohn mit genauesten Vorstellungen, war ich eigentlichschon froh einen AnzugnachseinemGeschmackgefunden zu haben. Das hatten wir am 29.02.!!!! erfolgreich gemeistert. Heute also dann der Doppelsieg! Ich hätte nicht dran geglaubt. Um so schöner!!!
wenn man wieder raus aufs Land fährt. Wenn es auch viele Nachteile hat (gerade wenn man aktive Kinder hat und man zum Taxifahrer wird), so war es für mich eine der bestenEntscheidungen. Ich genieße es zwar auch sehr in Hamburg oder Bremen (gerade auch um zu Fotografieren), aber um zu Entspannen gibt es nichtsBesseres als das Landleben!!! Am liebstenwäre mir ein allein stehendes Gehöft.