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Raps statt Shopping

Während die Stadt heute wieder voll mit Menschen, die shoppen wollten, war und mich die ersten beschimpften, warum ich die Maßnahmen nicht lockere, wollte ich heute Raps. Shoppen schien heute aber weitaus leichter zu sein. Ist Euch schon mal aufgefallen wie wenig Rapsfelder es dieses Jahr gibt.

Mir ist es dann aber doch gelungen. War auch viel entspannter als in die Stadt rennen. Und ich konnte auch die Menschen vergessen, die nicht verstehen wollen, dass für Senioren wichtig ist, geschützt zu werden. Wir alle in der Pflege haben kein Interesse daran Menschen einzusperren!!! Wir wollen, dass sie am Leben bleiben!!!

Ich werde die Stadt weiter meiden und auch wenn es nötig wäre, nicht zum Friseur gehen, lieber mein Landleben genießen, damit ich meine Senioren schützen.

Es lebe der Raps!!! Liebe Grüße Euer Lars

Eine der schlechtesten Wochen…

für meinen Blog endet. Da ich diese Woche aber auch wieder extrem eingebunden war, schiebe ich es mal auf die Qualität meiner Beiträge. Da ich mittlerweile den Blog auch als kleines Tagebuch ansehen, will ich dieses Wochenende in der CoronaZeit nicht unter den Tisch fallen lassen.

Der gestrige Tag stand ganz im Zeichen der Gartenarbeit. Unmengen an Unkraut entfernt!!! Abends habe ich kaum meine Finger gespürt!

Heute ging es dafür in den Wald mit der Familie. Das satte, frische Grün tut einfach gut.

Natürlich habe ich mich auch dieses Wochenende ein wenig mit der Arbeit beschäftigt. Der Abend war immer den neuen Verordnungen gewidmet. Da rollt was auf uns zu, was zu Problem werden könnte, aber dazu nächste Woche mehr.

Alles Liebe Euer Lars

Der obligatorische Spaziergang

auf dem Land, führt durch die Natur. Deshalb heute mal wieder ein paar Bilder für alle, die in der Stadt wohnen und sich danach sehnen.

Liebe Grüße Euer Lars

P.S. Ich würde gerne mal wieder in der Stadt fotografieren, so ist das eben.

Und noch ne Runde ums Feld…

bei bestem Wetter. Da kann man mal den Kopf frei kriegen.

Und dann einfach mal Lesen!!! Euch einen schönen Abend.

Das tut gut…

Jeder Tag ohne Corona ist derzeit ein guter und ich nehme ihn schon fast als entspannt wahr. Wenngleich natürlich genug zu organisieren und zu machen ist und ich eine gewisse Grundanspannung habe.

Gestern hatte ich etwas nebulös von einer weiteren Spende gesprochen, heute kann ich sagen, dass die Firma ARKO uns für 1000 Euro Osterleckereien für das Personal gespendet hat. Danke dafür!!!

Nach dem Tag in der Firma hatte ich noch einen Termin und da ich wie üblich zu früh dran war konnte ich noch eine kleine Pause am Bach einbauen. Bei über 25 Grad, herrlichster Sonne, Vogelgezwitscher und Bachgeplätscher ganz in Ruhe eine Zigarette rauchen und mal durchatmen!!! Das tat gut!!

Einfach großartig und 15 gut investierte Minuten, die neue Power geben. Liebe Grüße Euer Lars

Ein Monat der ungewöhnlichen verlief…

denn es war fast ein ruhiger Tag. Am Anfang mit schönen Überraschungen. Neue, tolle Filme von Buxtehudern für unsere Bewohner in meinem Mail-Postfach, selbstgenähte Mundschutze und Haltet-Durch-Karten.

Traumhaftes Wetter und ein Kaffee im Garten nach Feierabend.

Eine ums Feld mit dem Rad gemeinsam mit meinem Sohn. Da hoffe ich, dass es Morgen noch einmal so wird, dann gibt es Bilder vom Super-Mond!

Alles Liebe meine Freunde und nicht zu lässig werden. Es waren heute schon wieder sehr viele unterwegs.!!!

Sonntag

Schnee am Morgen, ein wenig Home-Office, etwas mehr Lesen, Kaffee, lecker Essen, noch mehr Lesen (was sich da so angesammelt hat in der letzten Woche) und ein kurzer Familienspaziergang.

Anrufe bei Familie und Freunden. Der Sonntag in Zeiten von Corona. Und immer die Vorahnung, dass wir noch am Anfang stehen und die Wochen nicht entspannter werden!!!

Liebe Grüße Euer Lars

Man kann auch ohne Home-Office verloddern…

Seid dem wir in „der Krise“ sind sprechen alle über Home-Office und darüber, dass man sich nicht mehr anziehen muss, eigentlich auch gar nicht mehr aufstehen, oder Zähne putzen muss. Alle haben den Eindruck, dass der Heimarbeitsplatz das Verloddern beschleunigt. Ich glaube es ist nicht das Arbeiten von zu Hause, sondern „die Krise“ an sich. Ich gehe zwar noch jeden Tag los, aber auch ich begegne kaum noch jemanden, habe keine Termine mehr und stelle auch an mir fest, dass ich weniger Wert darauf lege, wie ich rumlaufe. Aus dem Jacket ist ein Troyer geworden und Rasieren reicht auch alle zwei Tage.

Hoffen wir auch dort auf eine Strategie zur Rückkehr zur Normalität, nach „der Krise“!!!

Alles Liebe und bleibt gesund! (möge es in eine strahlende Zukunft gehen (ich bezweifle es allerdings)

Expedition ins Eis

Heute konnte ich vor der Arbeit mal kurz dem Trott von Corona entfliehen und habe eine Expedition ins Eis unternommen. Herrlich. Wenn gleich es irgendwann recht kalt an den Händen wurde und ich mehrfach von den Bewässerungsanlagen geduscht, habe ich diese frühe Morgenstunde genossen.

Was für Fotografen ein Fest, ist für die Bauern im Alten Land eine zusätzliche Katastrophe. Sie müssen ihre Bäume Bewässern, um die Knospen bzw. Blüten unter dem sich bildenden Eis vor dem Nachtfrost zu schützen. Zusätzliche Arbeit und nicht unerhebliche Kosten. Und trotzdem darf das Obst bei den Händlern nicht teurer werden.

Ein paar Bilder werde ich davon bestimmt noch auf dem einen oder anderen Kanal verbreiten, aber momentan wie schon gesagt etwas wenig Zeit! Daher jede Minute draußen unbezahlbar !!! Denkt an die Bauern! Denkt an Eure Mitmenschen (auch die Obdachlosen haben weder Einnahmen, Anlaufstellen noch einen wärmenden Ort)! Bleibt menschlich, bleibt gesund!!!

Alles Liebe Euer Lars

Egozentrische Durchdreher…

So sehe ich derzeit viele Deutsche. Leute die sonst nur auf dem Sofa sitzen, Pizza fressen und Netflix glotzen fühlen sich nach 4 Tagen total eingeschränkt. Worin?

Menschen die sonst nur belegte Brötchen kaufen wollen auf einmal anscheinend ohne Ende Brot backen und kaufen Mehl- und Hefebestände leer. Wofür?

Vom Klopapier ganz zu schweigen.

Reißt Euch zusammen!!! Es gibt ganz andere Sorgen. Selbstständig die vor dem Aus stehen, Geringverdiener, die nicht mehr weiter wissen, die ersten Arbeitslosen in der Gastronomie usw.

Wie gesagt wir reden von ein paar Tagen persönlicher Einschränkungen! Es sitzen noch immer Menschen in für sie fremden Länder in Zelten, Containern ohne Geld, ohne soziale Kontakte und vor allem ohne Beschäftigung!!!

Denk mal drüber nach bevor Du zwischen den nächsten Folgen deiner Serie, noch die Nudeln kauend über dein schlimmes Schicksal jammerst!!!

Euer Lars