Nach einer langen, stressigen Woche mit viel Problemen, Sorgen und einigen Katastrophen habe ich mich heutewirklich fast pünktlichverabschiedet.
Das ich dann noch 3 Stunden zu Hause an der Arbeitgesessen haben, sage ich keinem.
Freue michmorgen auf Gartenarbeit und Kopffreikriegen!!! Und vielleichtschaffe ich es ja sogar mal einpaarFotos zu machen und zu bearbeiten. Mal sehen.
Wenn der Urlaub sich schon auf einzelne Tage reduziert und man diese dann noch mit Mails am laufenden Band und ein paarTelefonateverbringt, stimmt dochirgendwieetwasfalsch.
Da stand ich gestern am Strandziemlichviel mit dem Handy in der Hand.Urlaub oder Homeoffice ist da schonfast die Frage!?
Dabei war es herrlicheinsam um uns herum.
Heutehilft nur der Kerzenschein im eigenenHeim, um gegen das Grau anzuwärmen!!! Der kleineBalkenheute sind auchschonwieder 130 Mitteilungen.
Und morgengeht es dann Gott sei Dankschonwieder mal stundenweise los.
Nachdem ich es tatsächlichgeschafft habe, mir ein paar Tage Urlaub zu nehmen, habe ich heutewirklich den ersten Tag freigemacht. Das heißt ich hing nur 3 bis 4 Stunden am Rechner und Handy und tat etwas für die Arbeit. Da kann man wohl von Halbtagsurlaub sprechen!!!
Ich habe es trotzdemgenossen. Rasen gemäht und nur der Mäher, tausende Kraniche über mir und ich.DörflichesIdyll und den Kopfwenigstens halb frei.
Gartenarbeit, in der herbstlichenFrische einen Kaffee und ne Zigarette – einfachherrlich. Am Nachmittag dann alle zusammen (die Tochter büffelt die Feriendurch für das Vorabi, meine Fraumusste den Urlaub ganz streichen, der Sohn hat tatsächlich frei) noch einengemeinsamenSpaziergang durchs Dorf und einmalrichtigdurchfrieren lassen!!! Herbststürme!
Also Malssehen ob ich morgen die Arbeit noch ein bisschen mehrreduzierenkann?! Vielleicht wird ja noch ein Dreiviertelurlauber aus mir.
Nachdem ich heute darauf angesprochen wurde, dass meine Blog-Einträge in letzter Zeit so positiv wären und man sich schon Sorgen mache, möchte ich dann doch etwas zurück rudern. Der heutige Tag relativiert mit einer noch erhöhten Katastrophen-Dichte meine anscheinend einsetzende Altersmilde! Kurz gesagt: Sch…tag!
Ich gebe ihm aber noch die Chance sich zu entwickeln, denn wir haben ja gerade mal Halbzeit.
Mal sehen was noch so geht! Ach übrigens Urlaub zu Hause ist was für Anfänger, Urlaub im Büro, ist das neue Ding! Warum im Homeoffice dauerbereit sein, wenn man gleich ins Büro fahren kann!
Also nix für ungut, ich werde schon nicht zum Optimisten – keine Angst! Euer Lars
NIX!!! Handy Akku ständig leer, Netzwerk nur am crashen. Da werden die langenTage noch länger – Homeoffice ist teilweisestabiler.
Aberheute Abend nicht. Wäre ja fast die Zeit, um das Gesamtwerk der neuen Literatur–Nobelpreisträgerin zu lesen, aber das ist vergriffen.Alsowirklich nix!!! AllesliebeEuer Lars
Das heißt im Norden es gießt und die Gullys kommen hoch! Aber es beschreibt nicht nur das heutige Wetter, sondern auch teilweise meinen Tag!
Probleme voraus! und leider nicht, wie auf dem Bild nur in Front, sondern irgendwie um mich herum.
Also wenn mal einer eine Lösung hat, ich hätte mit großer Wahrscheinlichkeit, das passende Problem dafür! Macht irgendwie nicht ganz so viel Spaß. Alle werden immer dünn-häutiger und jeder ist nur noch genervt. Egal ob beim Einkauf, im privaten Bereich, beim Job oder im Ehrenamt. Corona scheint eine schlimme Nebenwirkung zu haben, DÜNNHÄUTIGKEIT!
Mein Nervenkostüm war heute in der Reinigung und da hatte ich wieder das dicke Fell an, aber selbst das hilft nicht mehr umfänglich.
Also ich genieße es jetzt erst einmal im Home-Office, da wird es mit dem Arbeiten gleich sehr viel entspannter!
sangen vor langer Zeit Greenday. Habe mich dieseWocheinmitten des ewigenStress‘, trotz hunderter Telefonate und Terminen auch so gefühlt.Leider habe ich dies aber nicht geschafft es wirklich zu tun und mal Ruhe zu haben– dies sogar zu genießen. Nein, es war eher das Gefühlverlassen und allein zu sein.
Gott sei Dank, die WocheistGeschichte.Liebe Grüße Euer Lars
ist wohl das Wort, was den Tag am ehestenbeschreibt.Jedenfalls wird es nie langweilig und Bücherschreibenkönnte ich wohl auch mittlerweilemehrere.
Leider habe ich nur 2 Hände, 2 Ohren und 2 Telefone, sonst könnte ich glatt noch mehr schaffen in 12 Stunden.Telefonieren, gleichzeitig lesen oder schreiben ist ja schonnormal, nebenbei mit Gesten noch Fragenbeantwortet oder Anweisungengebenklappt auch schon gut. Nun müsste nur langsam das 3. Ohr folgen.
Gentechniksolltehelfenkönnen.Hinderlich ist auch wirklich, dass Menschentatsächlich als unhöflichempfinden, wenn neben Tätigkeiten, die man für oder mit ihnenverrichtet mit anderenMenschentelefoniert. Unmöglich. Oder wenn man nur ans Telefon geht und ruft: „Melde mich, telefoniere auf der anderenLeitung!!!“.
Naja, Sensibelchen soll es ja geben. Ob die Geschwindigkeit noch mal irgendwannzurückgedreht wird, auf Vorcorona-Niveau? Es wundert doch derzeitniemanden, wenn man nach 12 Stunden immer noch ans Telefon geht. „Ach Sie sind noch im Büro?“ ist die Frage, die ich dann am liebstenhöre.Würde man es nichterwarten, würde man ja wohl nicht mehr anrufen, oder?
Wie gesagt, ein abgefahrener Tag in einermehr als abgefahrenen Woche!!!