mal früh raus will!!! Dann wird es einer der schlimmstenTage des Jahres!!!
Ich wollteunbedingt mal im Hellen raus und vielleichtsogareinpaarFotos schiessen! Das habe ich gleich um 6:45 Uhr angekündigt, als ich ankam im Büro! Wurde nichtsdraus.
Aber dafürüberraschte mich meineFrau beim Heimkommen mit der lang ersehnten Impfung.
Nach dem Terror des heutigenTagesgenau das Richtige!!! Und schließlich soll die Pflege ja als erstesgeimpftwerden!
Und auch meineTochter meinte es gut mit mir und zauberte einen Willkommensgruss vom Feinsten!
alle wissen, dass es nicht geht, aber es mussunbedingtgemacht werden!!! So könnte man die derzeitigen Bemühungen um Besucherregelungen und Teststrategien der Länder für Pflegeheimebeschreiben.
Und der Bund verkündetErfolge!!! Die Nachrichten verzerren seit Wochen, oder Monaten das Bild der Pflege.
Nach über 12 Stunden ist mal wieder mal einnormal Tag vorbei. Ich bingespannt, was erst passiert wenn es Ernst wird.
Der Irrsinn geht einfachimmerweiter und so langsam würde ich gernewissen, wie langewir auf diesemNiveauweiterfahren sollen. Der Wegscheintendlos!
Und jeden Tag hatnochjemandeineneue schlaue Idee, was uns das Lebennochschwerermachenkann! Aber wie könnte man nur auf die Praktiker hören? Wie abwegig!!!
Ich weiß nicht was ich anderes dazu sagen soll, wie ich mich fühle!!!
Pflegeheimegelten als gefährdet, Hotspots, die Orte, wo es die meistenToten gibt. Alles soll ab soforteingeschränkt werden, aber Heime, wo man sich bemüht, Coronadraußen zu halten und den Bewohnerntrotzdem ein nahezualltäglichesLeben zu ermöglichen, müssenunbedingtoffenfür alle Besucherbleiben!!! Schon jetzt ist das Arbeitsaufkommen enorm, dieHygienemassnahmen zeitraubend und die Dokumentationpflichten Wahnsinn!!! Offne Heime sind nicht nur für die Bewohnergefährlich, sonder auch für das Personal.
Ja, es ist traurigwennBewohnerkeinen Besucherhaltenkönnen, aber Isolationerleben eher die SenioreninihrerHäuslichkeit. Im Heim haben Sie Kontakt zum Personal, zu Ärzten und Therapeuten. Es gibt auch noch ein Telefon.
Was haben die Senioren, die alleine zu Hause leben? Und sind nicht alle anderenMenschen in der Weltderzeit auch stark in ihren Kontakten eingeschränkt???
Wie soll man sich alsoandersfühlen als verheizt, wenn man auf unseremRücken auf Zwang offenhalten will!!!
Ich erhielt diese Woche Fragen von Angehörigen nach Weihnachtsfeiern, dem üblichenFamilienessen und so weiter! Das ist doch nicht normal!!! Jeder Besucher gefährdet nicht nur seine eigenenAngehörigen, sondern auch die Pflegekräfte und ihre Familien!!!
Bleibt zu Hause!!! Macht endlich die Heime dicht!!!
So ist es Irrsinn!!!
Denkt maldrüber nach!!! Schönen Abend noch Euer Lars!!!
so kann es nicht weiter gehen!!! Es ist schön, dass ganz Deutschland mal wieder meint, wir brauchen mehr Pflegekräfte und wir müssen diesen Job attraktiver machen!!! Toll, wenn der tatsächliche Job durch krude Vorgaben von allen möglichen Seiten, ob Gesundheitsämtern oder Ländern, Kreisen usw. täglich mehr zur Absurdität verkommt. So werden wir keine neuen Mitarbeiter in die Pflege bringen, sondern eher vorhandene aus dem Job drängen!!! Oder wir opfern sie gleich der Pandemie. Ist doch Berufsrisiko!!!
Allmählich schwindet mein Verständnis und ich frage mich wie die Virologin in den Nachrichten gestern Abend, ob die Politik gerade die Abkehr von der Wissenschaft probt!!!
Mir ist es ehrlich gesagt scheißegal, ob Menschen sich selbst gefährden, weil sie zu faul oder zu dämlich sind ihren Glühwein selbst warm zu machen! Scheint aber gefährlich zu sein! Wird verboten. Alte und Pflegebedürftige hingegen, die geschützt werden sollen, dürfen von Hans und Franz mehrfach täglich besucht werden! Wahrscheinlich okay, weil sonst die bösen Pflegekräfte in den „Black-Boxen“ wieder nichts anders zu tun haben, als plötzlich zu Pflegezombies zu werden und alle Bewohner zu quälen. Allein diese Annahme zeigt, was man wirklich von der Pflege denkt! Und damit, mit diesem Bild, will man Menschen für den Beruf werben?!
Das sich diese Pflegekräfte, denen man so etwas unterstellt, sich täglich einem erhöhten Risiko aussetzen, ist Berufsrisiko? Auch sie haben Familien, Kinder, Partner, Eltern. Auch sie haben vielleicht Ängste. Auch sie haben vielleicht Sorgen! Sie sind seit März im Dauerstress und täglich kommt etwas neues hinzu was ihnen die Arbeit erschwert.
Familien fangen das auf!!! Denn neben dem Job, bleibt derzeit noch weniger Zeit, als sonst schon, irgendetwas zu Hause zu erledigen, sich um die Kinder, Partner, Einkauf, Steuererklärung oder sonst irgendetwas alltägliches zu kümmern. Manchmal fehlt auch einfach die Kraft oder der Kopf dafür!!!
Alles was ich noch zu sehenbekomme ist absolute Dunkelheit…
Komme mir langsam vor wie ein Nordfinne!
Und zwischen den beidenDunkelheiten (der Fahrt zur Arbeit und zurück) gibt es derzeitwenigErhellendes! Viele wirklichschlechteNachrichten (und ich spreche hier nicht von fehlendem Glühwein oder so einem Schwachsinn) begleiten mich derzeit durch die Tage.Menschen die echte Probleme haben, stehen in der Tür, weinen am Telefon!!!
Wie nebenbei, dann noch der schonalltäglichgewordeneWahnsinn: Mails, Videokonferenzen, neue Verordnungen, die es umzusetzen gilt, viel Unverbindliches und noch mehr Unzuverlässigkeit und Unzufriedenheit mit der ich Tag für Tag konfrontiert werde!!!
Das üblicheWeiterschieben vonAufgaben und Terminen, die man trotz eines 12-Stunden-Tages wieder nicht unterbringenkonnte und die einennochunzufriedener machen. Schnell noch eine „Erinnerung an mich selbst“, ein Kalendereintrag oder es auf Wiedervorlage gelegt, um es nicht zu vergessen!!!
Aber wieder ist etwas durchgerutscht, wieder hat man den Ansprechpartner nicht erreicht oder oder…
Aus der Mittagspause an der Luft wird, wie in den vergangenenMonaten, mal wieder nichts!!!
Nine ist fast schon mittags und wenn five durch ist, kann man langsamanfangen zu arbeiten, da das Telefon etwas ruhiger wird. Da mal, ganz Nordfinne, hinaus in die Dunkelheit!!! Und im Autoradioirgendwelche Idioten über die Entbehrungen des fehlendenWeihnachtsmarktjammernhören.
Ich kann nur sagen: „fallsirgendwer mal ne Lösung hat, ich hätte bestimmtschonmal das passendeProblemdafürparat!“. In diesemSinneschönen Abend Euch, Euer Lars.
gab es früher nur inHannover, Hamburg oder Berlin…
Was für ein Tag? Eins lehrt mich Corona immer wieder, immer wenn du denkst es geht nicht schlimmer, schlägt das exponentielle Wachstum wieder gnadenlos zu!!! Es kommtschlimmer.
Hoffen wir, dass der erste nicht symptomatisch für die restlichenDezembertage ist.
Neben Terminen, Telefon- und Videokonferenzen, Katastrophe und etlicheTelefonaten gab es nur eine unwesentlicheAnzahl an Mails!!!
Und noch ist der Tag ja nicht vorbei!!! Schön ist immer wenn jemand in fünfMinuten zehn Mailsschickt – nur nicht zusammenfassen!!!
Aber es gab auch ein paarpositiveEreignisse, so hatte ich eine sehr informativVideokonferenz mit sehr interessantenMitstreitern (first tuesday). Das war wirklich mein Highlight heute, Thomas!!! Danke
Es ist ja schon eine echte Serie. Nicht nur, dass ich mal wiedermehr in Hotlines und Warteschleifen hing, als dass ich hätte produktiv werdenkönnen, nein auch die schlechtenNachrichten werden nicht weniger. Aber das gute daran ist ja, dass man sich nicht mehrdrüberwundert oder ärgert, sondern es schon fast erwartet und es ebenhinnimmt.
Auch am Abend wurde es nicht besser, auf dem Heimweg von Hamburg ging es geradewegs in eine Vollsperrung. Ich wollte nur einen der massiven Staus umgehen und rauschte voll rein. Auch da nur Idioten. Es gab welche, die zu blöd waren eine Rettungsgasse zu bilden, andere die den Anweisungen der Polizei nicht folgenkonnten und solche die wendeten und falsch herum durch die Rettungsgasse (man hatte es dann endlichgeschafft eine zu bilden) fuhren. Das Highlight eines total beschissenen Tages.
Den Morgen mit wirklichschlechtenNachrichtenbegonnen, dann in die ersteVideokonferenz (von Dreien) gestartet. Da ging es um Nachhaltigkeit und es wurde fast gemütlich.
Rein in die nächsteKonferenz. Weiter durch den Tag gehetzt und kein Tageslichtgesehen.
Wie seit Tagenauchheutemalwiedernichtrausgekommen.Zwischen Mails, Telefonat, Konferenzen, Papierkrieg und Corona–Tests, gern noch ein paarHiobsbotschaften.
Dann ist der Tag mal wieder rund und es kann Abend werden im Büro.
NocheinpaarTelefonate und langsam wird es ruhiger vor demBürofenster.Allefahren nach Hause!!! Ich arbeite noch ein wenig!!! Nachhaltig !!!
Mit fünf LiternKaffee und Zigaretten, brauche ich wohl kein Vitamin D und Tageslichtschongleich gar nicht!!!
Nach einer langen, stressigen Woche mit viel Problemen, Sorgen und einigen Katastrophen habe ich mich heutewirklich fast pünktlichverabschiedet.
Das ich dann noch 3 Stunden zu Hause an der Arbeitgesessen haben, sage ich keinem.
Freue michmorgen auf Gartenarbeit und Kopffreikriegen!!! Und vielleichtschaffe ich es ja sogar mal einpaarFotos zu machen und zu bearbeiten. Mal sehen.